Wahlen in der Stadt und im Landkreis Göttingen

Am 13. September 2026 ist Kommunalwahl in Niedersachen. Menschen wählen, wer am eigenen Wohnort politisch verantwortlich sein soll. Wer in Göttingen wohnt, wählt Vertreter und Vertreterinnen aus der Stadt Göttingen oder dem Landkreis Göttingen.
Der Stadt-Rat wird neu gewählt. Die gewählten Menschen im Stadt-Rat entscheiden über das Leben in der Stadt. Sie entscheiden über Dinge, die direkt in der Stadt wichtig sind. Dazu gehört zum Beispiel, wie viel Geld für Schulen aus-gegeben wird oder ob ein neuer Spielplatz gebaut wird. Sie entscheiden auch über Bus-Linien oder darüber, ob das Parken am Badeparadies Eiswiese Geld kostet.
Auch der Ober-Bürgermeister oder die
Ober-Bürgermeisterin wird neu gewählt. Er oder sie ist der Chef/ die Chefin der Stadt-Verwaltung und setzt die Entscheidungen vom Stadt-Rat um. Außerdem vertritt er oder sie die Stadt zum Beispiel bei Besuchen oder bei der Eröffnung von einem neuen Museum.
Der Kreis-Tag wird ebenfalls gewählt. Der Kreis-Tag kümmert sich um alles, was mehrere Städte betrifft. Die Mitglieder im Kreis-Tag kommen aus verschiedenen Städten und Gemeinden im Landkreis Göttingen. Die gewählten Menschen im Kreis-Tag entscheiden über Dinge, die für den ganzen Landkreis wichtig sind. Dazu gehört zum Beispiel, ob ein neues Krankenhaus gebraucht wird oder wo eine Berufs-Schule gebaut wird. Der Kreis-Tag berät auch über Kreis-Straßen und über
Bus-Verbindungen. Ein Beispiel ist der Schnell-Bus nach Duderstadt.
Zum Schluss wird der Landrat oder die Landrätin gewählt. Er oder sie ist Chef/ Chefin der Kreis-Verwaltung. Er oder sie setzt die Entscheidungen vom Kreis-Tag um. Er oder sie hat viel Verantwortung, zum Beispiel für Gesundheit, Verkehr und Jugend-Hilfe.
Kommunal-Wahlen sind wichtig, weil sie das eigene Leben betreffen. Sie bestimmen über Schule, Bus, Kita, Straßen, Müll, Freizeit und Sicherheit in der Stadt und im Landkreis.
Hier gibt es weitere Informationen in Einfacher Sprache.
Erschienen: August 2026
Foto: plant_fox auf pixabay
Autorin: Dr. Martina Henn-Sax
