Faultiere kennen wir aus dem Zoo. Oder wir kennen sie aus dem Fernsehen. In der Natur gibt es in Europa keine Faultiere. In der Natur leben Faultiere in Südamerika und in Mittelamerika. Faultiere werden ca. 50 cm groß. Erwachsene Faultiere wiegen ca. 5 Kilogramm.

Faultiere leben auf Bäumen. Ihr Körper ist gut an das Leben auf Bäumen angepasst. Faultiere haben lange Arme. Und Faultiere haben lange Beine. Deshalb können sie sich gut an Bäumen und Ästen festhalten. Wenn sich Faultiere in den Bäumen bewegen, hängen sie an Ästen.

Faultiere fressen vor allem Blätter. Blätter haben nicht viele Nährstoffe.

Das Verdauen von Blättern ist anstrengend für den Körper. Die Nahrung bleibt sehr lange im Magen und im Darm. Blätter kann man also nur schwer verdauen.

Das bedeutet: Faultiere haben einen langsamen Stoff-Wechsel. Damit Faultiere nicht verhungern, müssen sie Energie sparen. Deshalb sind Faultiere langsam. Faultiere schaffen nur wenige Meter pro Minute. Aber: Damit machen sie alles richtig. Die langsame Bewegung ist perfekt für Faultiere.

Fun Facts (das sind lustige Dinge, die man wissen kann) über Faultiere:

  • Faultiere können nicht gut am Boden laufen. Ihre Körper sind dafür nicht gut gemacht. Aber: Faultiere können gut schwimmen.
  • Weil Faultiere langsam sind, können sie vor Feinden nicht weglaufen. Deshalb tarnen sie sich. Im Fell von Faultieren wachsen oft Algen. Das passiert vor allem in der Regen-Zeit. Mit den Algen werden die Faultiere grün. Dann sehen sie aus wie der Urwald, in dem sie leben.
  • Auch in der Ur-Zeit gab es schon Faultiere. Die waren aber viel größer. Das waren Riesen-Faultiere. Die größten Riesen-Faultiere wurden 6m groß.

Erschienen: November 2025

Foto: Pixabay

Autor*in: Britta Voß