Eindrücke aus der Metropole

Die Stadt Paris besuche ich seit vielen Jahren. Ich mochte die Stadt schon damals. Früher war Paris sehr laut und stressig. Auf den großen Straßen fuhren viele Autos und Motorroller. Fahrradfahren war gefährlich.
Heute sieht Paris ganz anders aus. Es gibt breite Radwege und viele Menschen fahren Fahrrad. Es gibt mehr Bäume und viele Plätze mit Schatten. An vielen Stellen kann man kostenlos Wasser bekommen. Die Straßen sind ruhiger. Es fahren weniger Autos als früher. Menschen gehen spazieren, reden miteinander oder sitzen entspannt im Schatten.
Paris hat sich bewusst verändert
in Paris haben für ihre Wünsche gekämpft. Mit Erfolg. Jetzt gibt es weniger Autos, mehr grüne Flächen, mehr Platz für Menschen in der Stadt. Viele Straßen am Fluss Seine (das spricht man so aus: ßeen) sind heute auto-frei. Dort sitzen Menschen, essen, spielen oder schauen aufs Wasser. Die Stadt ist jetzt angenehmer und kühler, besonders im Sommer. Bäume spenden Schatten und helfen gegen die Hitze.
Das Ziel war: Die Stadt soll gesünder und freundlicher werden. Es in noch nicht alles perfekt. Aber Paris zeigt, dass eine sehr große Stadt ruhig, schön und angenehm sein kann.
Was bedeutet das für Göttingen?
Göttingen hat viele Bäume. Sie machen die Stadt im Sommer kühler. Das ist gut für alle Menschen.
In der Weender Straße soll der Straßenbelag erneuert werden. Dafür will die Stadt einige große Bäume fällen.
Wenn man nach Paris schaut, sieht man: Dort hat man viele neue Bäume gepflanzt. Die Stadt ist dadurch kühler und schöner geworden.
Darum fragen einige Menschen in Göttingen: Wollen wir unsere großen Bäume nicht lieber behalten?
Erschienen: April 2026
Foto: (links) Sitz-Möglichkeiten statt Park-Plätze, (rechts) keine Autos, nur Fußgänger und Fahrräder
©Dr. Martina Henn-Sax
Autorin: Dr. Martina Henn-Sax
