
Die Warte-Schlange ist lang im Sprengel Museum. Sehr viele Menschen wollen die Kunst der 3 berühmten Künstler*innen sehen. Das Museum stellt zum ersten Mal Werke von Niki de St. Phalle zusammen mit Werken von zwei lebenden Künstler*innen aus: der Japanerin Yayoi Kusama (95 Jahre) und dem Japaner Takashi Murakami (65 Jahre). Niki de St. Phalle starb 2002. Die Stadt Hannover hat die Französin Niki de St. Phalle am 17. November 2000 zur Ehren-Bürgerin der Stadt Hannover ernannt. Das Sprengel Museum hat 400 Kunst-Werke von ihr geerbt.
Zu sehen sind Bilder, Wand-Tapeten, Skulpturen, Filme.
Die Kunst-Werke sind groß und extrem bunt. Es ist Pop-Kultur. Einige Werke zeigen sehr viel Lebensfreude, andere sehr viel Traurigkeit. Die Werke zeigen große Gefühle wie Liebe und Trauer. Weitere Themen sind Sexualität und Besessenheit. Man sieht die bekannten Schieß-Bilder von Niki de St. Phalle. Ein Film zeigt, wie sie im Kunst-Verein in München auf ihre Bilder schießt. Sie haben Farb-Beutel, die durch den Schuss platzen. Die Farbe läuft über das Bild. Ein neues Bild entsteht.
Die Besucher*innen sehen auch gemalte und geschriebene Liebes-Briefe von Niki de St. Phalle. Das Museum findet: Alle sollen mitmachen. Man darf eigene Liebes-Briefe schreiben.
Oder man darf Bilder malen. An einem großen Tisch gibt es Blätter und viele Stifte. Man kann seine Liebes-Briefe aufhängen. Das eigene Werk ist dann Teil der Ausstellung.
Wer seine Eintritts-Karte am Eingang zeigt, bekommt einen gelben Herz-Aufkleber. Der passt perfekt zur Ausstellung Love you for Infinity. Das ist Englisch und spricht sich so aus: law yu for inn’finniti. Auf Deutsch: Liebe bis in alle Ewigkeit. Der Aufkleber erinnert daran. Wer möchte, kann
die Erinnerung wach-halten:
Je öfter man den Aufkleber sieht, desto öfter erinnert man sich an die Ausstellung „Liebe bis in alle Ewigkeit“.
Bis zum 14.02.2026 kann man die Ausstellung im Sprengel Museum sehen.
Erschienen: November 2025
Foto: Foto: Niki de Saint Phalle, Nana noire
Herling/Herling/Werner, Sprengel
Museum Hannover
Autor*in: Gundula Laudin
