Das Budget für Arbeit

Was ist das Budget (sprich: Büdschee) für Arbeit?
Einige Menschen mit Behinderung finden nicht gut Arbeit. Weil sie viel Hilfe brauchen. Oder weil die Ausbildung zu schwierig ist. Ein Test bei der Agentur für Arbeit sagt dann: Sie sind erwerbsunfähig. Dann können Menschen mit Behinderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten. Oder sie können auf dem freien Arbeitsmarkt arbeiten. Dann bekommen die Menschen mit Behinderung und ihre Firma dafür Hilfe. Das Budget für Arbeit ist diese Hilfe. Das Budget ist zum Beispiel Geld für einen Teil vom Lohn.

Wo haben Menschen vorher gearbeitet, die das Budget bekommen?
Von 4 Menschen waren 3 vorher in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel auf einem Außenarbeitsplatz.

1 Mensch von 4 Personen hat vorher was anderes gemacht.

Das Budget für Arbeit wird nicht viel genutzt. Was sind die Gründe?
Viele Menschen und viele Firmen kennen das Budget für Arbeit noch nicht. Und es gibt noch ein anderes Problem: Wenn Menschen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen arbeiten, dann bekommen sie eine gute Rente. Wenn Menschen mit dem Budget für Arbeit arbeiten, dann bekommen sie vielleicht weniger Rente.

Was sind die Vorteile?
Mit dem Budget für Arbeit können Menschen in einer Firma arbeiten. Vielleicht bekommen Sie ihren Traumjob. Sie arbeiten viel mit Menschen ohne Behinderung.

Sie bekommen mehr Lohn als in der Werkstatt. Einige Beispiele für Arbeits-Plätze, die man mit dem Budget für Arbeit finden kann: Alltags-Begleiter*in für Menschen in Alten-Heimen. In einer Firma Geräte reparieren. Rasen mähen, Blumen pflanzen und Wege sauber machen. Dinge in Kartons einpacken.

Was für Hilfe gibt es?
Wenn Sie überlegen: Ist das Budget für Arbeit etwas für mich? Dann kann Ihnen die EUTB-Beratungs-Stelle für Menschen mit Behinderungen
helfen. EUTB heißt Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung.

Wenn Sie das Budget für Arbeit bekommen: Dann kann der Integrations-Fachdienst Sie betreuen.

Erschienen: September 2025

Foto: Stefan Schweihofer auf Pixabay

Autor*in: Karolina Köhne