Was können KI-Programme?
Seit wenigen Jahren sprechen alle über KI – also über Künstliche Intelligenz. Meistens meinen die Menschen damit „generative KI“. „Generativ“ bedeutet „erzeugen“. Generative KI erkennt Muster in Texten. Dann erzeugt die generative KI daraus eigene Texte.
Generative KI braucht unglaublich viele Texte. Die Texte kommen aus dem Internet. Es gibt einen Text im Internet nicht? Dann kann die KI ihn nicht kennen. Die meisten Texte im Internet sind nicht in Leichter Sprache. Das bedeutet: Generative KI kennt Leichte Sprache nicht gut.
Manche KI-Programme erzeugen gute Leichte Sprache. Diese Programme sind noch selten! Und diese Programme machen trotzdem Fehler:
- Sie erzeugen manchmal falsche Sätze.
- Sie löschen wichtige Informationen.
- Sie erzeugen sachliche Fehler.
Ein Beispiel aus einem Text über amerikanischen Football in Berlin: H. P. Baxxter ist der Front-Mann von der Band Scooter.

Er spielt live ein Lied für die Mannschaft. Das Lied heißt: Touch-Down-Hymne.
Dieser Absatz ist nicht richtig. Ich musste die Fehler finden. So habe ich den Text geschrieben:
Als Musik gibt es H. P. Baxxter. Er ist der Front-Mann von der Band Scooter.
Scooter ist für die Mannschaft eine besondere Band.
Wenn die Mannschaft einen Touchdown schafft, dann spielen Sie ein Lied von Scooter: Maria (I Like it Loud).
Das heißt auf Deutsch: Maria, ich mag es laut! Dieses Lied singt H. P. Baxxter.
Dabei habe ich gelernt: KI-Programme sind für Expert*innen. Sie müssen in KI-Texten viele Fehler finden. Und sie müssen wissen: Wie berichtige ich diese Fehler?
Sie sind kein*e Expert*in? Aber Sie möchten trotzdem ein KI-Programm ausprobieren? Dann versuchen Sie diese beiden Programme:
https://www.leichte-sprache-uebersetzer.de/
Vorsicht! Geben Sie nicht Ihre persönlichen Daten ein. Das sind zum Beispiel Name, Adresse oder Telefon-Nummer. Und erinnern Sie sich: Die Programme machen oft Fehler!
Erschienen: Dezember 2025
Foto: Ralph/Altrip/Germany from Pixabay (mit KI)
Autor*in: Sarah Ahrens
