Wenn der Sommer gefährlich wird

Ein Ventilator bläst Wind

Im Sommer gibt es immer häufiger sehr heiße Tage. Hitze kann für die Gesundheit gefährlich sein. Besonders ältere Menschen müssen vorsichtig sein. Das gilt auch für kranke und pflegebedürftige Menschen.

Bei Hitze arbeitet der Körper stärker. Er versucht, sich durch Schwitzen abzukühlen. Dabei verliert er Wasser und wichtige Mineral-Stoffe. Ältere Menschen spüren Durst oft nicht so deutlich. Deshalb trinken sie manchmal zu wenig.

Wann ist die Hitze zu viel?

Zu viel Hitze kann verschiedene Beschwerden auslösen.

Dazu gehören:

Kopf-Schmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit oder Kreislauf-Probleme. Auch Muskel-Krämpfe können auftreten. In schlimmen Fällen kann es zu einem Sonnen-Stich oder Hitz-Schlag kommen. Das kann sogar lebensgefährlich sein.

Deshalb ist es wichtig, auf Warn-Zeichen zu achten. Dazu gehören: starke Erschöpfung, Schwindel, Verwirrtheit, Atemnot oder Fieber. Bei diesen Anzeichen sollte man sich dringend ausruhen und Hilfe holen.

Wie kann man sich vor der Hitze schützen?

  • Im Schatten aufhalten.
  • Am besten nur morgens und abends rausgehen.
  • Helle Kleidung und eine Kopf-Bedeckung tragen.
  • Keine körperlichen Anstrengungen.
  • Tagsüber Fenster und Roll-Läden schließen. So bleibt die Wohnung kühl.
  • Viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
  • Keinen Alkohol trinken. Er belastet den Körper zusätzlich.

Hitze ist manchmal sehr unangenehm. Sie kann für die Gesundheit sehr gefährlich sein. Wenn man aber genug trinkt, die Sonne meidet und auf Warn-Zeichen achtet, kommt man gut durch die heißen Tage.

Erschienen: Juni 2026

Foto: Bru-nO auf Pixabay

Autorin: Kirsten Koch