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Im Mai 2026 war ich auf der Dokomi. Das ist in Düsseldorf. Die Dokomi ist eine „Anime-Convention“.
Was ist
eine Anime-Convention?
Anime sind japanische Zeichentrick-Filme oder Serien. Besonders bekannt sind „Dragon Ball“ und „Pokémon“. Wer sich auskennt, der kennt viel mehr Anime. Solche Menschen treffen sich zum Beispiel auf einer Anime-Convention. Oder kurz: „Con“. Das ist ein englisches Wort für „Tagung“.
Was macht man auf der Dokomi?
Kunst: Besonders beliebt ist der Künstler-Bereich. Der Bereich heißt „Artist Alley“ – also „Künstler-Straße“. Hier verkaufen Künstler*innen Poster, Schlüssel-Anhänger oder auch Kleidung.
Kostüme: Viele Menschen nähen Kostüme. Die Kostüme stellen Anime-Figuren dar. Die Kostüme heißen „Cosplay“.

Das Foto zeigt den Eingang zur Dokomi.
Musik: Auf der Dokomi gibt es Konzerte. Oft sind die Musiker*innen aus Japan. Und nachts gibt es einen Rave. Ein Rave ist eine Party. Auf dem Rave gibt es elektronische Musik aus Japan – zum Beispiel „Techno“.
Lernen: Auf Anime-Conventions kann man Kurse machen. Und man kann Vorträge hören. Beides heißt hier „Workshop“. Es gibt zum Beispiel Näh-Kurse, Zeichen-Kurse und Vorträge.
Auf Conventions kann man auch Essen probieren. Es gibt hier viel japanisches Essen.
Wie kann ich bei Conventions dabei sein?
Es muss nicht die Dokomi in Düsseldorf sein. Es gibt viele kleine Anime-Conventions. Ab 2027 soll das „Anime Festival“ in Kassel wieder stattfinden.
Man braucht Geld für Conventions:
- Für Conventions bezahlt man Eintritt. Das sind oft 40-50 € für einen Tag.
- Für Kunst auf der Artist Alley bezahlt man meistens 5-25 €.
- Ein Mittag-Essen kostet 15-20 €. Man darf aber sein eigenes Essen mitbringen.
- Konzerte, Treffen und Workshops sind kostenlos. Man muss also nur den Eintritt für die Convention bezahlen.
Die meisten Conventions suchen Freiwillige. Das heißt: Man arbeitet für die Convention. Aber man bekommt dafür kein Geld. Freiwillige bezahlen aber keinen Eintritt. Und sie lernen viele tolle Leute kennen.
Erschienen: Juni 2026
Foto: Sarah Ahrens
Autor*in: Sarah Ahrens
