Eine Vorstellung

Der Rothirsch ist ein großes Wildtier. Er lebt auch in Deutschland frei in der Natur. In Deutschland ist der Rothirsch nicht vom Aussterben bedroht, aber die Anzahl geht zurück. Mit der Auszeichnung „Wildtier des Jahres“ soll auf diese besonderen Tiere aufmerksam gemacht werden. Wildtiere brauchen Ruhe, ihre Lebensräume müssen geschützt werden. Der Rothirsch wird auch „König des Waldes“ genannt.
Aussehen
Der Rothirsch wechselt 2-mal im Jahr sein Fell: Das Winterfell ist dicht und braun, das Sommerfell ist kürzer und rötlich-braun. Daher kommt auch der Name Rot-Hirsch. Besonders fällt das große Geweih auf. Das hat nur der männliche Hirsch. Das Geweih wird jedes Jahr im Frühjahr abgeworfen und
wächst bis zum Herbst wieder neu nach.
Lebensraum
Rothirsche leben hauptsächlich in Wäldern. Sie brauchen aber auch Wiesen und freie Flächen. Dort finden sie Nahrung. Wichtig sind auch ruhige Orte. Wenn Menschen sie stören, ziehen sie sich zurück. In Niedersachsen leben besonders viele Rothirsche in der Lüneburger Heide.
Der Rothirsch darf in Deutschland gejagt werden.
Nahrung
Rothirsche sind Pflanzen-Fresser. Sie fressen Gras, Blätter, Kräuter und junge Zweige. Im Herbst und im Winter finden sie oft nur Eicheln und Knospen oder Rinde.
Verhalten
Im Herbst beginnt die Paarungs-Zeit. Diese Zeit nennt man Brunft: Die männlichen Tiere kämpfen um die weiblichen Hirsch-Kühe. Dabei machen sie oft laute Rufe. Man sagt auch: sie röhren und zeigen den anderen Hirschen damit ihre Stärke.
Diese besondere Zeit kann man zum Beispiel gut im Tierpark Sababurg erleben. Dort gibt es im September und Oktober Hirsch-Brunft-Führungen. Hier kann man sich anmelden und noch mehr über den König des Waldes erfahren.
Erschienen: September 2026
Foto: Bru-nO auf Pixabay
Autorin: Julia Ring
