Woher kommt der Friedens-Nobel-Preis?
Der Name kommt vom Erfinder des Preises: Alfred Nobel. Alfred Nobel lebte in Schweden. Alfred Nobel starb vor über 100 Jahren, nämlich 1896. Den Friedens-Nobel-Preis gibt es seit 1901.

Alfred Nobel war besonders reich. Mit seinem Geld konnte er eine Stiftung gründen. Stiftungen sammeln viel Geld. Das Geld geben sie für ein bestimmtes Thema aus. Die Nobel-Stiftung gibt ihr Geld für Preise aus. Zum Beispiel für den Friedens-Nobel-Preis.

Wer kann den Preis bekommen?
Oft bekommen Politiker*innen den Friedens-Nobel-Preis. Politiker*innen arbeiten zum Beispiel für Regierungen. Schwache Menschen sind vielen Politiker*innen wichtig. Menschen sind nicht von sich aus schwach. Andere Menschen machen sie schwach. Sie geben den Menschen vielleicht weniger Rechte.

Die Menschen dürfen zum Beispiel nicht in die Schule gehen. Das ist ungerecht. Politiker*innen können hier helfen.

Der Preis in Deutschland
In Deutschland kennen wir den 2. Welt-Krieg gut. Der 2. Welt-Krieg war vor 90 Jahren. Im 2. Welt-Krieg hat Deutschland andere Länder angegriffen. Und Deutschland hat Menschen schwer bestraft oder umgebracht.

Die Menschen hatten zum Beispiel eine bestimmte Religion oder
eine Behinderung. Das war besonders ungerecht.

1944 war der 2. Welt-Krieg fast vorbei. Das Rote Kreuz hat vielen Menschen geholfen. Zum Beispiel Menschen in Deutschland. Dafür hat das Rote Kreuz den Friedens-Nobel-Preis bekommen.

1971 hat ein deutscher Politiker den Preis bekommen: Willy Brandt (siehe Foto). Er hat mit anderen Ländern gesprochen. Diese Länder hatten Krieg mit Deutschland. Manchmal hat er sich entschuldigt. Das war wichtig für den Frieden in Europa.

Wer bekommt den Preis in 2025?
Dieses Jahr bekommt eine Frau den Friedens-Nobel-Preis. Die Frau lebt in Venezuela. Venezuela ist ein Land in Süd-Amerika. Die Frau hat das geschafft: Die Politiker in Venezuela reden besser miteinander. Jetzt können sie mehr Probleme lösen. Die Frau heißt: María Corina Machado.

Erschienen: November 2025

Foto: Pixabay

Autor*in: Sarah Ahrens