Das Bild zeigt den Eisvogel

ein Vogel sitzt auf einem Ast

Birding ist angesagt. Immer mehr Menschen entdecken das Birding für sich als Hobby. Gerade auch junge Leute. Vor allem nach der Pandemie wollten die Menschen wieder mehr die Natur erleben. Birding ist dafür eine tolle Möglichkeit. Aber was heißt eigentlich: Birding?

Birding (sprich: boe:din) ist ein englisches Wort. Es kommt von „Bird“ (= Vogel) und bedeutet einfach übersetzt Vogel-Beobachtung. Dabei geht es darum, Vögel in der freien Natur bewusst zu beobachten. Man lauscht ihren Gesängen. Man schaut, wo man welche Vögel auffindet. Man kann die verschiedenen Arten bestimmen. Es ist ein Hobby für jede*n, das man fast überall

ausüben kann: im eigenen Garten, im Stadtpark oder in einem Naturschutz-Gebiet. Das Foto von dem Eisvogel ist zum Beispiel am Leinegraben am Kiessee aufgenommen worden.

Man braucht für den Einstieg nicht viel: ein Fernglas, um die Tiere aus der Ferne scharf zu sehen. Ein Bestimmungs-Buch oder eine App für das Smartphone (z. B. Birdnet), um zu sehen, um welchen Vogel es sich handelt. Aber am meisten braucht es: Geduld. Man bewegt sich leise, um die Vögel nicht zu erschrecken.

Für viele Menschen ist Birding wie eine spannende Reise ins Unbekannte.

Sie freuen sich, wenn sie einen seltenen Vogel aufspüren. Man kann aber auch einfach das Verhalten einzelner Vogel-Arten beobachten. Oder lernen, die verschiedenen Vogel-Stimmen zu unterscheiden. So weiß man schon am Ton, welcher Vogel im Baum sitzt, noch bevor man ihn überhaupt sieht.

Birding verbindet somit die Entdeckungs-Lust mit der Freude an der Natur. Denn darum geht es auch: die Natur genießen und sich entspannen. Gerade in Krisenzeiten ist es ein guter Weg, die Ruhe zu bewahren. Vielleicht ist dies sogar der eigentliche Grund, weshalb das Birding in den letzten Jahren so in Mode gekommen ist.

Erschienen: September 2026

Foto: Bernd Neubauer

Autor: Bernd Neubauer