Was bei Niesen und roten Augen helfen kann

Naturbild

Eine Allergie bedeutet: Der Körper wehrt sich gegen Stoffe, die eigentlich harmlos sind. Diese Stoffe heißen Allergene. Dazu gehören zum Beispiel: Pollen, Tier-Haare, Haus-Staub oder bestimmte Lebensmittel. Das Immun-System reagiert dann zu stark. Viele Menschen in Deutschland haben eine Allergie.

Wie zeigt sich eine Allergie?

Typische Beschwerden sind Niesen, eine laufende Nase, rote Augen, Husten oder Juckreiz. Manche Menschen bekommen Ausschlag auf der Haut oder schlecht Luft. Besonders im Frühling haben viele Menschen Probleme mit Pollen von Bäumen und Pflanzen.

Schon ab Januar können Pollen von der Baum-Hasel und Erle fliegen. Später kommen oft Birken-Pollen dazu. Allergien können den Alltag schwer machen. Manche Menschen schlafen schlecht oder fühlen sich ständig müde. Ohne Behandlung kann aus Heu-Schnupfen sogar Asthma werden. Deshalb sollte man Beschwerden ernst nehmen.

Was kann helfen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas gegen Allergien zu tun. Wichtig ist: Den Auslöser möglichst vermeiden. Bei Pollen hilft es, die Kleidung von draußen nicht im Schlafzimmer zu tragen.

Auch Haare-Waschen am Abend kann helfen. Fenster sollte man nur kurz öffnen, wenn wenig Pollen in der Luft sind.

Außerdem gibt es Medikamente. Sie können Niesen und Juckreiz lindern. Nasen-Sprays oder Augen-Tropfen helfen ebenfalls. Manche Betroffene machen eine Art Therapie dagegen. Das nennt man: Hypo-Sensibilisierung. Dabei gewöhnt sich der Körper langsam an die Allergene. Diese Behandlung dauert oft mehrere Jahre.

Wer oft Beschwerden hat, sollte mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. So kann man herausfinden, welche Allergie vorliegt und welche Behandlung gut hilft.

Erschienen: Juni 2026

Foto: Pixabay: neelam279-hazelnut-7749117

Autorin: Kirsten Koch